Komplette Hütten

Folgende Situation: Sie hatten bisher nur selten Kontakt mit der Natur und mit natürlichen Produkten und sind an einem schmuddeligen Wintertag bei Bekannten im Garten eingeladen. Sie fragen sich was es damit auf sich hat. Viel lieber wäre man in einem Café oder Restaurant …

…doch mit unterdrücktem Widerwillen treffen Sie am Nachmittag bei den Bekannten ein. Im Garten steht eine Hütte im öden, trostlosen Winterwetter. Ihnen kommt bei dem Anblick der Geruch ihrer Abstellkammer in den Sinn … Gartenschläuche, alte Schuhe, muffig riechende Balkonkissen…

… Falsch. Schon nach wenigen Minuten Zusammensein am rustikalen Holztisch bemerken Sie, dass es eigentlich ziemlich gemütlich ist und die Hütte ihren negativen Vorurteilen entspricht. Als dann Ihr Bekannter aufsteht und etwas Holz vorm Eingang der Hütte spaltet um den kleinen Ofen anzufeuern, wächst langsam Begeisterung. Doch immer wieder reden Sie sich ein, dass Hütten etwas für Waldschrate sind und in einem Vorgarten nichts zu tun haben. Ihre Frau deutet zwischen drin immer mal wieder auf kleine Dekodetails hin, die Sie als Mann übersehen aber welche die Hütte ja so „wohnlich und stilvoll“ machen.

Auf dem Heimweg überlegen Sie gemeinsam wie es wäre eine individuell eingerichtete Hütte im Garten stehen zu haben. Vielleicht wird Ihnen bewusst, dass man so bequem Kollegen auf ein Bier einladen kann. Ihre Frau fügt dann noch hinzu, dass der Dreck dann auch nicht in die Wohnung kommt. Die Entscheidung ist also schon so gut wie getroffen.

gartenhutte

Was ist eine Kota?

Das indigene Volk der Samen lebt auch heute noch fast ausschließlich von der Rentierwirtschaft. Sie entwickelten einst bei ihren nomadischen Zügen durch die Wildnis eine Form der Behausung namens „Kata“. In den nordischen Ländern spricht man dies „Kota“ aus. Es gab diverse Ausführungen von Koten. Durchgesetzt hat sich eine Holzhütte mit 6- oder 8-eckigem Grundriss. Der geschichtliche Hintergrund dafür ist, dass es im 19. und frühen 20. Jahrhundert bei den Samen verpönt, teilweise sogar verboten war, rechteckige Holzhäuser zu bauen, weil diese als rückschrittlich angesehen wurden. Damals wurde das Dach dieser Art Hütte mit ganzen Stämmen gedeckt. Heute besteht das Dach und auch die Verkleidung aus gewöhnlichen Holzbrettern.

Wie sieht eine Kota von innen aus?

Der Aufbau einer Kota im traditionellen Sinne ist wie folgt beschrieben. Jede Kota hatte grundsätzlich eine Feuerstelle in der Mitte des Raumes. Diese Feuerstelle hatte man mit Bruchsteinen angelegt. Damit die Insassen der Kota dem giftigen Rauch nicht ausgesetzt waren, wird dieser auch heute noch durch eine Öffnung an der Decke des Raumes nach außen gebracht. Um die Feuerstelle herum standen Kisten, in denen sämtlicher Hausrat aufbewahrt wurde. Gepolstert und isoliert wurde alles mit Rentierfellen.

Eine Kota als Hütte im Garten?

Bis zu den 80-iger Jahren gab es keine Bauanleitungen geschweige denn  Bausätze für eine Kota. Alles wurde bis dahin individuell von Hand errichtet. Doch jetzt sind sie sogar im Internet erhältlich. Also nutzen Sie den Vorteil, dass sich die Grillsaison nicht mehr nur auf den Sommer beschränkt! Egal ob es regnet, schneit oder klirrend kalt ist: Eine Kota ist mit passender gemütlicher Einrichtung genau das richtige für einen geselligen Grillabend.

Grillkota und Hütten

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Einfache Grillkota mit 8,7 qm Fläche für den Garten. Blockboh-
lenstärke 44 mm mit 2-fach Nut+Federver-
bindung
Diese hochwertige Grillkota  mit ca. 9 qm Fläche ist im Sommer problemlos zum Pavillion umbaubar. Wer beim Arbeiten gerne seine Ruhe hat ist mit dieser „Fasshütte“ gut bedient. Maße: 215 x 330 cm
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Diese Hütte fällt eigentlich eher unter den Begriff „Gartenhaus“, kann aber genauso gut auch als Jagd- oder Berghütte verwendet werden. Wichtig ist hier der entsprechende Schutz des Holzes auch unter dem Gesichtspunkt der Farbe. Die Farbe sollte zum Standort passen. Schauen Sie sich dazu auch die Produkte zum Holzschutz  in der Rubrik „Holzbearbeitung“ an!